Generalversammlung 2015

Podium der Generalversammlung

Podium der Generalversammlung

Auf der Generalversammlung der Genossenschaft am vergangenen Freitag in der Gaststätte „Zur alten Linde“ informierten Aufsichtsrat und Vorstand über die Arbeit der Rehfelde EigenEnergie. Vorstand und Aufsichtsrat zogen Bilanz, analysierten den Arbeitsstand in den Projekten und formulierten die Aufgaben für 2015. Das Interesse an einer Mitgliedschaft in der Genossenschaft ist ungebremst, wodurch die Mitgliederzahl auf 158 Personen angewachsen ist.

Bernd Bechly erläuterte das Wirtschaftsjahr 2014, das immerhin mit einem Bilanzgewinn abgeschlossen werden konnte. Der Nutzen der Photovoltaik-Anlage auf der Schulturnhalle würde anschaulich dargestellt. Überzeugend, dass die Rehfelde EigenEnergie, die Gemeinde Rehfelde als Eigentümerin des Gebäudes und die Umwelt gleichermaßen vom Betrieb der Solaranlage profitieren. Immerhin hatte sie im vergangenen Jahr 55.000 KWh erzeugt und somit 32.000 kg CO2 eingespart.

Die Planung für die beiden geplanten Bürgerwindkraftanlagen kommt voran und lässt einen Abschluss der kommunalen Planung und des Genehmigungs-Verfahrens nach Immissionsschutz-Recht spätestens im kommenden Jahr erwarten. Dazu gehört natürlich auch ein erfolgreicher Vertragsabschluss mit der Denker&Wulf AG, die die Rechte an dem Projekt innehaben.

Andere Ideen zur regenerativen Strom- und Wärmeerzeugung werden unter Berücksichtigung der energiepolitischen Rahmenbedingungen fortgeführt.

Außerdem diente die Generalversammlung der Neuwahl des Aufsichtsrates. Die aus persönlichen Gründen aus Aufsichtsrat und Vorstand ausgeschiedenen Reiner Donath und Jürgen Köhler wurden mit einem herzlichen Dank des neuen Aufsichtsratsvorsitzenden Viktor A. Porodjuk verabschiedet. Auch die Mitglieder bedankten sich mit lautstarkem Beifall für das jahrelange, ehrenamtliche Engagement dieser beiden Genossenschaftsmitglieder. Als neues Mitglied im Vorstand wurde Dietrich v. Tengg-Kobligk vorgestellt.

Die lebhafte Diskussion im Saal spiegelte die Vielfältigkeit, das Engagement, aber auch die Erwartungshaltung der Genossenschaftsmitglieder wider. In den Abstimmungen wurde das Vertrauen der Mitglieder in die Unternehmensführung der Energiegenossenschaft deutlich.