Journalisten aus Osteuropa in Rehfelde

Gute Laune im Gepäck: Gäste aus Osteuropa

13.09.2017: Schon zum zweiten Mal besuchte eine Gruppe von Journalisten aus Osteuropa Rehfelde, um sich über die Projekte der Genossenschaft Rehfelde-EigenEnergie und das Kommunale Energiekonzept der Gemeinde zu Informieren. Auf ihrer dreitägigen Rundreise, betreut von Mitarbeitern der adelphi research gemeinnützige GmbH, machten sie einen Vormittag lang Station in Rehfelde. Heinz Kuflewski und Helmut Grützbach stellten sich nach einem informativen Vortrag den zahlreichen Fragen der Gäste. Fragen zur Genossenschaft und zum Energiekonzept der Gemeinde konnten leicht beantwortet werden, bei den Fragen zur deutschen Gesetzgebung, dem Erneuerbaren-Energien-Gesetz EEG, war das schon komplizierter, offensichtlich aber erfolgreich, denn ein erster umfangreicher Artikel ist HIER bereits erschienen. Eine Zusammenfassung auf Deutsch von Jennifer Kuflewski liefern wir nachfolgend:

„Chcesz wiedzieć, czy polubisz Energiewende? Jedź do Rehfelde“

Willst du wissen, ob du die „Energiewende“ gern gewinnst? Geh nach Rehfelde

„Die Fahrt von Berlin nach Rehfelde dauert circa 1 Stunde. Das circa 5000 Einwohner zählende Städtchen ist ein hervorragendes Miniaturbild der deutschen Energiewende und eine wertvolle Lektion für alle an den begleitenden Diskussionen Interessierten. Und dies Dank der Initiative einer Gruppe von lokalen „Machern“, die die grundlegenden Probleme und Herausforderungen der Energiewende auf die lokale Ebene herunterholt. Diese Initiative hat ein energetisch autonomes Rehfelde als Ziel. Das Konzept eines unabhängigen Rehfelde entstand 2014 (2011, die Redaktion). Damals entstand auch die Planung dort sämtliche verfügbare Quellen regenerativer Energie zu installieren. Kurz danach entwickelte sich aus dem Projekt eine Genossenschaft. Zu Anfang betrug ihre Mitgliederzahl 126 Personen. Alle arbeiteten unentgeltlich. Die erste Investition war die Installation von einer Fotovoltaikanlage auf den der Gemeinde gehörenden Dächern. Auch begann man das Projekt alle 799 Glühbirnen in den Gemeindestraßenlaternen gegen Energiesparlampen auszutauschen. Die Ambitionen der grünen Aktivisten reichten jedoch viel weiter. Sie bereiteten sich auf eine Investition in Windräder vor. Nicht weit von Rehfelde existierte bereits ein Windkraftfeld, dass jedoch großen Gesellschaften gehört. Die Einwohner beschlossen diesem Feld zwei eigene Windräder hinzuzufügen.“

Nach Vortrag und Diskussion ging die Fahrt zum Windfeld, und wie die anschließenden Bilder zeigen, trieb dort ein ordentlicher Wind die Windräder zur optimalen Stromgewinnung an (Fotos von Jan Rottler/adelphi):

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