Info-Brief 1/2020

Liebe Mitglieder der Rehfelde-EigenEnergie eG,

Eine etwas verspätete, aber gute Nachricht noch vom Jahresanfang: Das vergangene Jahr haben wir mit einem Rekordergebnis in der Stromproduktion der Windräder abgeschlossen: 16,2 GWh wurden in das Netz eingespeist. Und noch eine gute Nachricht: Die Planungen zur Deponie-PVA gehen weiter.

Daher berichten wir in diesem Info-Brief erneut zum Stand der Planungen zur PV-Freiflächenanlage auf der Deponie „An der alten Gärtnerei“ und informieren u.a. über die Gestaltung der bevorstehenden Generalversammlung unter den Bedingungen der Corona-Krise.

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1. PV-Freiflächenanlage auf der Deponie „An der alten Gärtnerei“

Doch kein Aus für die PV-Freiflächenanlage auf der Deponie „An der alten Gärtnerei“, wir haben die Planung komplett überarbeitet und auf die neue Fläche angepasst. Die durch unseren Aufsichtsrat geforderte Überprüfung hat ergeben, dass sich das Projekt trotz verkleinerter Fläche wirtschaftlich noch positiv darstellen lässt.

So wird die verkleinerte PV-Anlage aussehen und diese Leistungsdaten haben:

  • Nennleistung 560 kWp
  • Energieertrag 598.000 kWh/Jahr

Projekt KlimaGen erfolgreich abgeschlossen – Unsere Genossenschaft war dabei!

Das Gemeinschaftsprojekt „klimaGEN – Von der Energie- zur Klimaschutzgenossenschaft. Strategien der Bürgeraktivierung zur Erschließungvon Klimaschutzpotenzialen“ ist im Februar erfolgreich abgeschlossen worden. Das Projekt wurde im Rahmen der Nationalen Klimaschutzinitiative durch das Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und nukleare Sicherheit gefördert.

Offener Brief: Zügige Fortführung der Windradplanungen angemahnt

Am 8. August 2018 hat die Gemeinsame Landesplanungsabteilung Berlin-Brandenburg den Regionalplan „Windenergienutzung“ der Regionalen Planungsgemeinschaft Oderland-Spree genehmigt. Mit seiner Bekanntmachung im Amtsblatt des Landes Brandenburg Nr. 41 am 16. Oktober 2018 ist dieser Regionalplan in Kraft getreten.
Damit wurde das Rehfelder Windeignungsfeld 26 nach Osten hin um einige Flächen erweitert, auf denen nun mehrere Investoren neue Windräder aufstellen wollen.
Obwohl die Rehfelde-EigenEnergie eG nach dem derzeitigen Stand nicht an den Investitionen beteiligt ist, ist die Genossenschaft sehr an einer widerspruchsfreien Planung und an einem strukturierten Ausbau interessiert, denn in dem betreffenden Gebiet stehen unsere beiden Windräder. Ein strukturierter Ausbau (Neubau, Abbau und Repowering) sollte auch im Sinne der beiden Angerdörfer Werder und Zinndorf sein. Deshalb haben wir die zügige Fortführung der nach unserer Einschätzung ins Stocken geratenen Planungen und Entscheidungen in der Gemeindevertretung mit nachfolgendem Brief an alle Gemeindevertreter angemahnt:

Info-Brief 3/2019

Liebe Mitglieder der Rehfelde-EigenEnergie eG,

Es geht auf das Jahresende zu und wir können schon mal Bilanz ziehen. Wir berichten zu einigen Entscheidungen des Aufsichtsrates vom 30. Oktober, u.a. zur Zukunft unseres Arbeitskreises und zum neuesten Stand der Planungen zur PV-Freiflächenanlage auf der Deponie „An der alten Gärtnerei“.

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Vertreter ukrainischer Kommunen besuchen Rehfelde

Wieder einmal konnten wir ausländische Besucher in Rehfelde begrüßen, die sich für das Kommunale Energiekonzept der Gemeinde Rehfelde und die Arbeit unserer Genossenschaft Rehfelde-EigenEnergie interessierten. Die einwöchigen Studienreise von Vertretern aus Kommunen wurde von der Deutsche Energie-Agentur (dena) unter dem Motto „Studienreise Förderung der Energiewende in ukrainischen Städten“ organisiert.
Am Dienstag dieser Woche traf also der Bus mit den 15 Gästen aus der Ukraine am Rehfelder Bürgerzentrum ein. Bei einer Rundfahrt zur Schule mit Besichtigung der PVA und der zugehörigen Anschlusstechnik und zum Windpark konnten schon viele Fragen beantwortet werden. Im anschließenden Vortrag hatten wir neben der Vorstellung von PVA und WEA extra für diese Gäste die Projekte zur Wämeversorgung der Gemeinde aufgenommen. Der Bürgermeister Patrick Gumpricht kam noch kurz aus seiner Sprechstunde vorbei und begrüßte die Gäste.
Die ukrainische Delegation macht dann auch noch Station in Feldheim, das ja 2011 die Vorbildkommune für uns  in Rehfelde war.

Energieexperten aus Kolumbien besuchten Rehfelde

In schöner Regelmäßigkeit kommen auf Einladung des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie Energieexperten aus den entferntesten Ecken der Welt zu Besuch nach Rehfelde. Nachdem wir schon Gäste von weit her aus Japan und Südkorea begrüßen konnten, kamen jetzt kolumbianische Energieexperten aus Verwaltung, Ministerien und Privatwirtschaft, um sich eine Woche lang in Berlin und Brandenburg über die dezentrale Energieversorgung mit erneuerbaren Energien zu informieren.

Für den Besuch in Rehfelde waren drei Stunden vorgesehen. Unser frisch gewählter Bürgermeister Patrick Gumpricht begrüßte die Gäste im Bürgersaal, der Klimaschutzmanager René Tettenborn hielt einen Vortrag über das kommunale Klimaschutzkonzept der Gemeinde und den daraus entwickelten Projekten und Aktivitäten. Vorstandsmitglied der Genossenschaft Helmut Grützbach informierte über die Genossenschaft und die Projekte zur Stromerzeugung aus Photovoltaik und Windkraft.