Autor: hgr

Solide Spannung für Turm 1

Spannseil auf der Rolle

05.04.2017: Die Betontürme sind aufgestellt. Nun folgt im nächsten Schritt die Verspannung der Betonringe mit den Stahlseilen, die Fachleute sprechen von Litzen. 20 Litzen stehen pro Turm bereit. Jede dieser Litzen mit einer Länge von 80 m wird von oben in den Turm „eingefädelt“. Dazu ist extra ein neuer Kran montiert und aufgestellt worden.

Nachdem alle Litzen eingebaut wurden, werden sie zwischen dem Fundament unten und dem sogenannten Adapter oben verspannt. Der Adapter ist der oberste Betonring, mit dem der Stahlturm verschraubt wird. Nach dem Spannen ist der Turm einige Zentimeter kleiner, das fällt aber nicht auf 😉

Auch Stahlbetonturm 2 ist fertig

Moderne Technik und solides Handwerk Hand in Hand

27.03.2017: Nun ist auch der Betonturmteil der WEA 2 fertig montiert worden. Die Bautruppe zieht weiter zum nächsten Windfeld. Der Bürgermeister von Rehfelde Reiner Donath besuchte gemeinsam mit dem Energiemanager René Tettenborn die Baustelle, um sich vom Fortgang der Arbeiten selbst zu überzeugen.

Bis es soweit war, mussten auch für diesen Turm die einzelnen Segmente zu stabilen Ringen zusammengefügt und die einzelnen Ringe aufgesetzt werden. Die Kollegen, die oben jeden Ring genau einzupassen hatten, wurden per Kran auf eine Plattform gehoben. Der letzte Ring ist als Adapter für die Aufnahme der Stahlspannseile ausgebildet, die in der folgenden Bauphase eingebaut und mit dem Fundament verspannt werden.

Stahlbetonturm der WEA 1 steht!

Betonfertigteile fertig zusammengefügt.

21.03.2016: Der Stahlbetonturm der Windenergieanlage 1 ist fertig und der Kran kann abgebaut und zur WEA 2 umgesetzt werden. Die Montagemannschaft errichtet dann dort den 2. Stahlbetonturm. Der Stahlbetonteil des Hybridturms hat eine Höhe von 80 m. Er besteht aus insgesamt 21 Betonsegmenten. Segment 11 hat eine rote Signalfarbe als Tageskennzeichnung für den Luftverkehr erhalten. Auf den Stahlbetonturm wird in einer nächsten Bauphase der Stahlrohrturm aufgesetzt.

Montage des ersten Turmsegments

Präzisionsarbeit unter schwebenden Lasten

14.03.2017: Das erste Turmsegment wird aufgesetzt. Dazu werden zunächst die beiden Halbringe zusammengesetzt und über die eingelassenen Stahlösen verbunden. Dann wird das fertige Segment auf die Fundamentplatte aufgesetzt und präzise ausgerichtet. An diesem ersten Ring muß alles stimmen, damit der Turm gerade steht. Später sind keine Korrekturen mehr möglich. Die Profis von der Baufirma haben das natürlich im Griff.

Der Turmbau beginnt mit ersten Betonteilen

Halbschalenlager – Puzzleteile für den Turmbau

08.03.2017: Seit Anfang der Woche wurde der Kran an der WEA 1 vorbereitet und heute sind nun die ersten Turmteile auf der Baustelle eingetroffen. Die Anlagen Nordex N117/2400 bekommen einen Hybridturm, der im unteren Teil aus Betonfertigteilen aufgebaut wird und im oberen aus Stahlrohren. Der Teil des Turmes aus Spann-Beton wird ca.80 m hoch sein. Auf einem zylindrischen Übergangsstück wird dann der ca. 60 m hohe Stahlschaft  aufgesetzt.

Das Fundament von WEA 2 ist inzwischen auch fertig gegossen und bereits ausgeschalt.

Beton für die Fundamente

Fundament 1 beim Betonieren

21. Februar 2017: In der 8. KW beginnt nun endlich das Gießen der Fundamente. Wegen der langen Frostperiode konnte kein Beton hergestellt werden, die Zuschlagstoffe waren eingefroren, so die Auskunft von der Bauleitung. Das Fundament der WEA 1 war binnen eines Tages fertig. In KW 9 ist das Fundament der zweiten Windenergieanlage dran. Es ist zu hoffen, dass kein weiterer Frosteinbruch kommt und die eingetretene Verzögerung von den Bauleuten zügig aufgeholt wird.

Parallel zum Bau der Fundamente wird mit der Vorbereitung der Zufahrten von der B!/B5 zum Windfeld für die Turmteile begonnen.

Das ODF – Fernsehen für Ostbrandenburg war vor Ort und wird demnächst wieder einen Bericht ausstrahlen.

Symbolischer erster Spatenstich

Pressefoto: Erster Spatenstich

Für die Photografen wurde ordentlich Sand geschaufelt

24.01.2017: An diesem Tag hatte die Genossenschaft die regionale Presse und das Fernsehen ODF auf die Baustelle zum symbolischen ersten Spatenstich eingeladen. So konnten man sich vor Ort über das Bauvorhaben informieren und auch mit den Bauleuten reden.

Die Märkische Oderzeitung (MOZ) berichtete in ihrer Donnerstagsausgabe HIER.

Das ODF-TV in seiner Abendsendung noch am Mittwoch HIER.

Der BAB Lokalanzeiger berichtete am 26.01.2017 HIER

Fundamentbau für WEA 1 beginnt

Sauberkeitsschicht, Dimensionen des Fundaments werden erkennbar

19. Januar 2017: In KW 3 begannen die Fundamentarbeiten zur der WEA 1, an WEA 2 wird bereits die Kranstellfläche und die Zufahrt vorbereitet. Zusätzlich muss ein Kabel umverlegt werden. Die leichten Minustemperaturen sind für die Bauleute kein Problem. Es läuft also alles nach Plan.

Erste Bauberatung vor Ort

Kälte kann uns nicht aufhalten!

10. Januar 2017: Nach dem Baustart im Dezember trafen sich die verantwortlichen Mitarbeiter von Denker & Wulf, Nordex, Bögl und Rouvel  nun in der zweiten Januarwoche auf der Baustelle im Windeignungsfeld 26 zu ihrer ersten Bauberatung. Die Genossenschaft war mit Heinz Kuflewski und Helmut Grützbach als Gäste mit dabei. Es ging dabei um die letzten Absprachen zum bevorstehenden Fundamentbau durch die Fa. Bögl. Während an der Baustelle der WEA 1 das Fundament vorbereitet wird, sind an der Baustelle WEA 2 erste Erdarbeiten im Gange.

150. Sitzung des Arbeitskreises

Am 23. Dezember traf sich der Arbeitskreis „Rehfelde-Eigenenergie“ zum einhundertfünfzigsten Mal. Auf dieses Jubiläum wurde natürlich mit einem Gläschen Sekt angestoßen, zumal die Mitglieder des Arbeitskreises auf eine erfolgreiche Arbeit von über 5 Jahren zurückblicken konnten. In dieser Zeit wurde die Gründung der Genossenschaft vorangetrieben und danach deren Arbeit mit zahlreichen Untersuchungen, Recherchen und Konzepten zum Einsatz erneuerbarer Energien in Rehfelde unterstützt.