Autor: hgr

Journalisten aus Osteuropa in Rehfelde

Gute Laune im Gepäck: Gäste aus Osteuropa

13.09.2017: Schon zum zweiten Mal besuchte eine Gruppe von Journalisten aus Osteuropa Rehfelde, um sich über die Projekte der Genossenschaft Rehfelde-EigenEnergie und das Kommunale Energiekonzept der Gemeinde zu Informieren. Auf ihrer dreitägigen Rundreise, betreut von Mitarbeitern der adelphi research gemeinnützige GmbH, machten sie einen Vormittag lang Station in Rehfelde. Heinz Kuflewski und Helmut Grützbach stellten sich nach einem informativen Vortrag den zahlreichen Fragen der Gäste. Fragen zur Genossenschaft und zum Energiekonzept der Gemeinde konnten leicht beantwortet werden, bei den Fragen zur deutschen Gesetzgebung, dem Erneuerbaren-Energien-Gesetz EEG, war das schon komplizierter, offensichtlich aber erfolgreich, denn ein erster umfangreicher Artikel ist HIER bereits erschienen. Eine Zusammenfassung auf Deutsch von Jennifer Kuflewski liefern wir nachfolgend:

„Chcesz wiedzieć, czy polubisz Energiewende? Jedź do Rehfelde“

Willst du wissen, ob du die „Energiewende“ gern gewinnst? Geh nach Rehfelde

Einweihung Bürgerwindpark Rehfelde

Die Rehfelde-EigenEnergie lädt gemeinsam mit dem Projektpartner Denker & Wulf AG zur Einweihung des Bürgerwindparks Rehfelde am 15. September 2017 von 15 – 17 Uhr in das Windeignungsfeld 26 ein. Die Detail zu Ort und Programm finden Sie auf der Ankündigung HIER.

Windenergieanlagen am Netz

Eigener Strom fließt

Heute um 14:40 Uhr war es soweit, die endgültige Zuschaltung unserer Windenergieanlagen an das Netz der E.DIS AG. Der Netzanschluss wurde fertiggestellt und das Equipment in der Übergabestation gemeinsam von Technikern der E.DIS AG und der Denker& Wulf AG zugeschaltet. Die formelle Inbetriebnahme war noch im Juni angemeldet worden. Jetzt  wurden von Nordex die Generatoren angefahren und die üblichen Prüfungen im Realbetrieb vorgenommen. Dann laufen die Windmühlen im vollen Betrieb, vorausgesetzt, der Wind weht auch in voller Stärke.

WEA 2 ist komplett montiert

21.06.2017: In dieser Woche wurde nun auch die WEA2 komplettiert, die beiden Stahlrohre wurden aufgezogen, die Gondel aufgesetzt und der Rotor am Boden montiert und ebenfalls aufgezogen. So ein Aufziehen von Lasten mit dem Riesenkran dauert 5 – 8 Minuten für kleinere Teile von Montagematerial, jedoch für größere Teile wie das Stahlrohr schon mal eine reichliche Stunde.

Alle Schwertransporte sind angekommen, Kran wird montiert

A24-Rastplatz Stolpe

KW22: In dieser Woche gab es wieder viel zu sehen, sowohl auf den Baustellen des Windparks als auch auf den Zubringerstrassen. Die Schwertransporte für beide WEA mit der Lieferung der Maschinenhäuser, Stahlrohre, Rotornaben und Rotorblätter und natürlich auch für den Kran kamen nachts über die Autobahn A24, A10 und B1. Allerdings waren sie nur tagsüber an den Rastplätzen zu sichten. Autobahnauf- und Abfahrten mußten für die Transporte extra erweitert werden, sind aber inzwischen wieder rückgebaut worden.

Der Kran für den Aufzug der Komponenten zur WEA 1 ist fertig montiert und wird voraussichtlich nach Pfingsten aufgerichtet. Dann beginnt die Endmontage.

Endspurt: Stahlrohre und Maschinenenhaus auf der Baustelle angekommen

Gondeltransport

Schwere Last endlich am Ziel

23.05.2017: Endlich geht es weiter, es gab zwar eine Pause im Bauablauf, aber alles läuft nach dem Bauzeitenplan ab. Die Genossen, die schon in Sorge über den Bau waren, können beruhigt sein. Nun können wir auch wieder Fotos in unser Bautagebuch stellen.

Über Nacht fuhren die Schwertransporte  und lieferten die Stahlrohrtürme und das Maschinenhaus für die WEA1 an. Die Rotoren werden kommende Nacht folgen. Für den Kran, der noch einmal etwas größer als die vorherigen sein wird, werden die Standflächen vorbereitet.

Das Maschinenhaus ist noch verpackt, aber unser Genossenschaftslogo ist schon zu erkennen. Es wird dann aus 140 Metern Höhe von der Rehfelde-EigenEnergie eG künden.

Solide Spannung für Turm 1

Spannseil auf der Rolle

05.04.2017: Die Betontürme sind aufgestellt. Nun folgt im nächsten Schritt die Verspannung der Betonringe mit den Stahlseilen, die Fachleute sprechen von Litzen. 20 Litzen stehen pro Turm bereit. Jede dieser Litzen mit einer Länge von 80 m wird von oben in den Turm „eingefädelt“. Dazu ist extra ein neuer Kran montiert und aufgestellt worden.

Nachdem alle Litzen eingebaut wurden, werden sie zwischen dem Fundament unten und dem sogenannten Adapter oben verspannt. Der Adapter ist der oberste Betonring, mit dem der Stahlturm verschraubt wird. Nach dem Spannen ist der Turm einige Zentimeter kleiner, das fällt aber nicht auf 😉

Auch Stahlbetonturm 2 ist fertig

Moderne Technik und solides Handwerk Hand in Hand

27.03.2017: Nun ist auch der Betonturmteil der WEA 2 fertig montiert worden. Die Bautruppe zieht weiter zum nächsten Windfeld. Der Bürgermeister von Rehfelde Reiner Donath besuchte gemeinsam mit dem Energiemanager René Tettenborn die Baustelle, um sich vom Fortgang der Arbeiten selbst zu überzeugen.

Bis es soweit war, mussten auch für diesen Turm die einzelnen Segmente zu stabilen Ringen zusammengefügt und die einzelnen Ringe aufgesetzt werden. Die Kollegen, die oben jeden Ring genau einzupassen hatten, wurden per Kran auf eine Plattform gehoben. Der letzte Ring ist als Adapter für die Aufnahme der Stahlspannseile ausgebildet, die in der folgenden Bauphase eingebaut und mit dem Fundament verspannt werden.

Stahlbetonturm der WEA 1 steht!

Betonfertigteile fertig zusammengefügt.

21.03.2016: Der Stahlbetonturm der Windenergieanlage 1 ist fertig und der Kran kann abgebaut und zur WEA 2 umgesetzt werden. Die Montagemannschaft errichtet dann dort den 2. Stahlbetonturm. Der Stahlbetonteil des Hybridturms hat eine Höhe von 80 m. Er besteht aus insgesamt 21 Betonsegmenten. Segment 11 hat eine rote Signalfarbe als Tageskennzeichnung für den Luftverkehr erhalten. Auf den Stahlbetonturm wird in einer nächsten Bauphase der Stahlrohrturm aufgesetzt.

Montage des ersten Turmsegments

Präzisionsarbeit unter schwebenden Lasten

14.03.2017: Das erste Turmsegment wird aufgesetzt. Dazu werden zunächst die beiden Halbringe zusammengesetzt und über die eingelassenen Stahlösen verbunden. Dann wird das fertige Segment auf die Fundamentplatte aufgesetzt und präzise ausgerichtet. An diesem ersten Ring muß alles stimmen, damit der Turm gerade steht. Später sind keine Korrekturen mehr möglich. Die Profis von der Baufirma haben das natürlich im Griff.