Kategorie: Rehfelde

Wirtschaftsdelegation aus Südkorea in Rehfelde

Auf Einladung des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie war eine südkoreanische Wirtschaftsdelegation einige Tage in Berlin und Brandenburg unterwegs. Sie informierten sich über die Energiewende in Deutschland, insbesondere über die Akzeptanz in der Öffentlichkeit und die Bürgerbeteiligung. In Rehfelde besuchten die Gäste aus Korea zunächst den Windpark. Dann wurde von unserem Klimamanager René Tettenborn ein Vortrag über den „Rehfelder Weg der Energiewende“  und von unserem Genossenschaftsvorsitzenden Bernd Bechly ein Vortrag über die Entwicklung der Genossenschaft gehalten. Anschließend konnten von beiden Dozenten viele Fragen der Gäste beantwortet werden. Leider reichte die Zeit nicht, um mit den koreanischen Fachleuten mehr ins Gespräch zu kommen. Wir erfuhren jedoch, dass die Entwicklung erneuerbarer Energien in Korea noch ganz am Anfang stehen soll. Weitere Informationen finden

Fünf Brandenburger MdB der Linken zu Besuch in Rehfelde

Lebhafte Diskussion im Beratungsraum

Lebhafte Diskussion im Beratungsraum

Am 28. August 2016 besuchten die fünf Brandenburger Mitglieder der Linksfraktion im Bundestag die Gemeinde Rehfelde. Norbert Müller, Thomas Nord, Harald Petzold, Kirsten Tackmann und Birgit Wöllert informierten sich im Rahmen ihrer Sommertour über die kommunale Entwicklung der Gemeinde und speziell zum Thema „Energie aus Rehfelde für Rehfelde“. Bernd Bechly, Vorstandsvsitzender unserer Genossenschaft hielt einen Vortrag über die Ziele der Genossenschaft und über die Realisierung von Photovoltaik- und Windenergie-Projekten.

Grüne Bundestagsabgeordnete macht Station in Rehfelde

Annalena Baerbock und Helmut Grützbach an der Energieanzeige der Solaranlage

Annalena Baerbock und Helmut Grützbach an der Energieanzeige der Solaranlage

Die klimapolitische Sprecherin der Bündnisgrünen im Bundestag, Annalena Baerbock besuchte im Rahmen ihrer Sommertour die Genossenschaft Rehfelde-EigenEnergie eG. Sie Informierte sich bei Bürgermeister Reiner Donath über die Vorhaben der Gemeinde, Energie einzusparen. Außerdem fragte Sie nach dem Planungsstand für die zwei Bürgerwindanlagen.

Wer den Wind erntet

Bildschirmfoto des Berichts in der Zeitung "Wer Wind erntet"

Bildschirmfoto des Berichts in der Zeitung „Wer Wind erntet“

Die Fachagentur Windenergie an Land hat bundesweit nach Beispielen für kommunale Windprojekte gesucht. In Brandenburg ist sie bei der Rehfelde EigenEnergie eG fündig geworden. Gleich auf der zweiten Seite der sehr empfehlenswerten Publikation „Wer den Wind erntet – Zwölf gute Beispiele für kommunale Windprojekte“ ist unserer Genossenschaft ein Artikel gewidmet.

Satzungsbeschluss im Gemeinderat

Blick auf das Windfeld 26

Blick auf das Windfeld 26

Der Gemeinderat hat auf seiner Sitzung Ende März den Weg für die Errichtung von zwei weiteren Windenergieanlagen im Windfeld 26 frei gemacht. Dazu mussten der Flächennutzungsplan und der Bebauungsplan entsprechend geändert werden. Nach Fertigstellung der Planung mit den genauen Standorten und Umweltuntersuchungen hat nun der Gemeinderat mit elf zu vier Stimmen seine Zustimmung gegeben. Ausschlaggebend für die deutliche Zustimmung im Gemeinderat war sicherlich auch die Absicht des Projektentwicklers Denker & Wulf, das Projekt an die Rehfelde EigenEnergie eG zu veräußern.

Schallmessung erfolgreich abgeschlossen

Aufwändige Messapparatur zur Schallmessung an vorhandenen Windenergieanlagen

Aufwändige Messapparatur zur Schallmessung an vorhandenen Windenergieanlagen

Heute endlich sind die Schallmessungen im Windeignungsfeld 26 dank der ständigen Bemühungen des Bürgermeisters und des Arbeitskreises Rehfelde-EigenEnergie gestartet. Die Denker&Wulf AG hatte kurzfristig den Auftrag an die T&H Ingenieure GmbH neu vergeben und eine zeitnahe Auftragserledigung durchsetzen können.
Endlich passen auch Bedingungen für eine Schallmessung im Windeignungsfeld 26. Denn die Äcker sind abgeerntet, es regnet nicht und eine ausreichende Windstärke von 10 m/s sorgt für volle Fahrt der Windräder. So wird der höchste Betriebszustand erreicht, die sog. Nennlast. Denn entsprechend den Vorschriften bzw. Normen dürfen die Messungen nur bei Nennlast laufen.
Gemessen wurde heute an der WEA27, einer Enercon E 82-2000 mit einer Nennleistung von 2 MW, einer Nabenhöhe von 108 m und einen Rotordurchmesser von 82 m.
Der eigentliche Meßvorgang läuft mindestens über vier Stunden, sofern die Wetterbedingungen gleich bleiben. Muß z.B. wegen eines Regenschauers pausiert werden, dauert die Messung entsprechend länger. Auf der Achse in Windrichtung ist vor dem Windrad in der vorgeschriebenen Entfernung und Höhe die Windmessanlage aufgebaut, und 120 m hinter dem Windrad steht die Schallmesseinrichtung auf einer festen Platte. Im Turmfuß stehen die Erfassungsgeräte, die fortlaufend die gemessenen Werte für Windstärke, Schall und Rotordrehung parallel aufzeichnen. Um störenden Schall aus anderen Quellen auszuschalten, sind benachbarte Windkraftanlagen während der gesamten Zeit der Messungen abgeschaltet. Ebenso werden überfliegende Flugzeuge mit Zeitangabe registriert.
Die Auswertungen werden sie vor Weihnachten wohl nicht mehr schaffen, so schätzt es der leitende Ingenieur Jürgen Hünerberg ein, aber im Januar sollen sie vorliegen und an Denker&Wulf und das zuständige Umwelamt übergeben werden. Mit dieser Aussage kann man doch sehr zufrieden sein.