Windprojekt

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Windfeld 26 mit geplanten Standorten (rot)

Bürgerenergiewende in Rehfelde

Um unserem Ziel näherzukommen, Rehfelde mit erneuerbaren Energien versorgen zu können, investiert die Genossenschaft in verschiedene Energieerzeugungsformen. Da es im Osten der Gemeinde das Windeignungsgebiet mit 28 Windenergieanlagen gibt, lag es nahe, dort nach weiteren Standorten für eigene Windenergieanlagen zu suchen.

Partnerschaft in der Projektentwicklung

Das Projektentwicklungsunternehmen Denker & Wulf AG konnte zwei neue Standorte im „Windeignungsgebiet 26“ sichern. In einem Städtebaulichen Vertrag mit der Gemeinde wurde eine Entwicklung der Standorte mit einer Bauleitplanung vereinbart. Als Partner und späterer Betreiber der geplanten beiden Windenergieanlagen wurde die Rehfelde EigenEnergie eG vorgesehen.

Erwartete Genehmigung am 19.10.2016 erteilt

Anfang 2016 wurde eine Genehmigung nach Bundesimmissionsschutzgesetz (BImSchG) beantragt. In Erwartung einer Genehmigung bis Oktober 2016 gründete die Genossenschaft mit dem Projektentwickler eine gemeinsame Betriebsgesellschaft, die sie zur Inbetriebnahme Mitte 2017 vollständig übernehmen wird. Die zwei Windenergieanlagen vom Typ Nordex N117 2.4 MW mit einer Nabenhöhe von 141 m werden laut Prognose jedes Jahr etwa 13.000 Megawattstunden (MWh) Strom produzieren. Das ist genug, um bilanziell etwa 3300 Drei-Personen-Haushalte zu versorgen.

Mitglieder sollen von Investition profitieren

Wenn die Genehmigung für das Windenergieprojekt erteilt ist, wird den Genossenschaftsmitgliedern angeboten, zusätzliches Eigenkapital für die Realisierung des Projekts einzubringen. Sie können dann Bausteine aus Genossenschaftsanteilen und fest verzinsten Nachrangdarlehen erwerben. Die Darlehen werden nach 15 Jahren vollständig zurückgezahlt. Weitere Information dazu finden Sie in dem Infobrief 02/2016

Die Einwerbung von Eigenkapital für das Windenergieprojekt ist inzwischen erfolgreich abgeschlossen. Die Anlagen erzeugen seit dem 11.07.2017 Strom und speisen ihn in das Netz der e.dis ein. Der vorgesehene Inbetriebnahmetermin zum 30.06.17 wurde nur knapp verfehlt. Die beiden Anlagen waren zwar Ende Juni betriebsbereit, aber das Verbindungskabel zur Übergabestation konnte erst elf Tage später unter Strom gesetzt werden.